Christian Carmienke

Was ich noch erreichen möchte!

Wir müssen die klimaneutrale Energiewende auch bei uns umsetzen. Dies funktioniert nicht ohne Windenergie im Wald. Zudem müssen die bestehenden Biogasanlagen eine Zukunftsperspektive erhalten, denn sie sind ein wichtiger Bestandteil unseres Energiemixes. Die geothermische Erschließung des Salzstocks Gorleben eröffnet neue Chancen für erneuerbare Energie und die Herstellung von grünem Wasserstoff – ein Schlüsselprojekt für eine nachhaltige Zukunft.

Der Wolf muss ins Jagdrecht aufgenommen werden, damit ein möglichst konfliktarmes Zusammenleben von Mensch und Tier möglich ist.

Wir benötigen einen leistungsfähigen ÖPNV für unsere Bürgerinnen und Bürger, der zugleich aus dem Kreishaushalt finanzierbar ist.

Ein funktionierender Wohnungsmarkt ist für uns eine zentrale soziale Frage. Wir setzen uns für mehr bezahlbaren Wohnraum, beschleunigte Genehmigungsverfahren, die Aktivierung von Leerständen sowie verlässliche Rahmenbedingungen für private und kommunale Investoren ein, damit Wohnen in Lüchow-Dannenberg für alle Generationen bezahlbar bleibt.

Der Ausbau des Hochwasserschutzes muss in Lüchow-Dannenberg endlich abgeschlossen werden. Dabei darf der Naturschutz nicht über dem Schutz von Mensch und Umwelt stehen.

Eine zukunftsfähige Landwirtschaft ist das Rückgrat unseres ländlichen Raumes. Wir stehen für starke regionale Betriebe, faire Erzeugerpreise, praxisnahe Umwelt- und Tierwohlstandards sowie eine deutlich schnellere und transparentere Antragsbearbeitung in der Kreisverwaltung, damit Landwirte in Lüchow-Dannenberg nicht durch bürokratische Defizite ausgebremst werden, sondern wirtschaftlich erfolgreich und nachhaltig arbeiten können.

Es ist außerdem erforderlich, Lüchow-Dannenberg zukunftsfähig an das Eisenbahnnetz anzuschließen. Als ersten Schritt muss die Strecke Dannenberg – Lüneburg ausgebaut werden, um einen Zwei- bis Drei-Stunden-Takt realisieren zu können und die Fahrzeit zu verkürzen. Die geplanten Überholspuren an den Bundesstraßen B216 und B248 müssen schnellstmöglich umgesetzt werden. Die Verkehrsströme werden sich nach der Fertigstellung der A14 und A39 verändern, darauf müssen wir vorbereitet sein.

Der Breitbandausbau muss auch in den noch nicht angeschlossenen Ortschaften fortgesetzt werden. Zudem benötigen wir ein durchgehend funktionierendes Mobilfunknetz.

Unsere Verwaltung muss ihre Arbeitsweise weitgehend digitalisieren. Jeder Bürgerantrag sollte digital und online gestellt und bearbeitet werden können. Hier müssen die Samtgemeinden und der Landkreis gemeinsam an der Umsetzung arbeiten. Dies würde auch zu einer spürbaren Entbürokratisierung, insbesondere für die Wirtschaft, führen.